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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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der Major und Flügeladjmant Graf Götzen gesandt ist, um denKurfürsten von Sachsen von dem Anmarsch der Truppen zu benach-richtigen. Es ist wahrscheinlich, daß das sächsische Armeekorps sichmit diesen Truppen in Verbindung setzen, und dann über die Elbebis nach der Saale in die Gegend von Gera Vorgehen wird,während die Hauptarmee gegen Erfurt in gleicher Höhe vorrückt.Der General-Lieutenant Prinz Louis von Preußen geht nachDresden, um in Abwesenheit des Fürsten Hohenlohe die schlesi-schen Truppen zu befehligen. Dieser Fürst wird ungeladen, sichvon Bayreuth (wo er die Befehle des Königs erwartete) nachDresden zu verfügen, um sich über den Stand der Dinge mitSachsen zu unterrichten, den Befehl über die sächsisch-preußischenTruppen zu übernehmen, und dann nach Berlin zum Königezu eilen.

<>) Der General-Major Natzmcr erhält den Befehl, denMarsch der westpreußischen Truppen nach der Oder gegen Küstrinmöglichst zu beschleunigen, und dort weitere Befehle abzuwarten.Der General der Kavallerie Herzog Eugen von Württemberg solldas Kommando dieser Truppen übernehmen.

7) Die Besatzung von Magdeburg soll so viel als thunlichdurch 3. Bataillone verstärkt, auch für gehörige Besetzung derschlesischen Festungen gegen einen Feind, der durch Böhmen ver-bringt, gesorgt werden.

8) Der Herzog von Braunschweig soll etwaige nothwendigeAbänderungen ohne weitere Anfrage beim Könige erlassen.

Es waren diese Befehle ebenfalls nur vorbereitender Natur;die Truppen rückten nur näher heran, machten einen Schritt vor-wärts zum Kriege.

Der General Rüchel war nach abgehaltener Berathung mitdem Herzoge von Braunschweig und dem Generall Phull sofortnach Hannover gegangen, und fand die Truppen des hannöver-schen Korps theils schon versammelt, theils noch im Marsch nachden ihnen zuerst angegebenen Sammelpunkten Celle, Hannoverund Hildesheim, Sobald der Befehl vom 25. August eingetrof-fen war, wurde die Bewegung auf Göttingen sogleich fortgesetzt,der General Blücher aber noch bei Münster belassen.