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beitragen, noch ein klareres Bild des Zustandes derselben zugeben.
1) Die Jnsanterie.
Die Formation der preußischen Infanterie hatte seit der Re-gierung Friedrichs II. einige Veränderungen erlitten; man hattesich nach der bereits von diesem Könige angegebenen Idee eineleichte Infanterie in den Füsilieren gebildet, um anderen Nationenmit gleicher Waffe begegnen zu können. Im Jahre 1806 be-stand somit nach einigen Vermehrungen die Infanterie aus: dem1. Bataillon Garde, dem Regiment Garde, dem Grenadier-Garde-Bataillon, 57 Infanterie-Regimentern,') 24 Füsilier-Bataillonenund einem Feldjäger-Regiment.
Jedes Infanterie-Regiment bestand aus 2 Grenadier-Kom-pagnien, 2 Musketier-Bataillonen zu 5 Kompagnien und einem3. Musketier-Bataillon zu 4 Kompagnien.
Die Grenadier-Kompagnie zählte 14 Unteroffiziere, 5 Spiel-leute, 10 Schützen und 160 Grenadiere; die Musketier-Kom-pagnie 12 Unteroff-, 3 Spielt-, 10 Schützen und 130 Gem.
Die Grenadier-Kompagnien von je 2 Regimentern bildetenein Bataillon, welches seine besondere Garnison, Unterstab undselbst im Frieden eine selbstständige Verfassung hatte. Ein solchesGrenadier-Bataillon bestand aus 56 Unterof-, 21 Spielt-, 680Gem. und außerdem noch aus 1 Artillerie-Unterof-, 17 Artille-risten und 8 Zimmcrleutcn. Die beiden ersten Musketier-Ba-taillone zählten 120 Unterof., 39 Spielt-, 1400 Gem-, außerdem2 Artillerie-Unterof-, 34 Artilleristen und 20 Zimmerleute. So-wohl bei den Grenadieren als Musketieren wurden 10 Mannper Kompagnie und die Zimmerleute im Frieden gar nicht zumDienst eingezogen, und waren daher nur als Kriegsaugmentatiouzu betrachten.
An Offizieren zählte das Regiment mit Inbegriff der Gre-nadiere: 1 Chef, 1 Kommandeur, 3 Stabsoffiziere, 7 Hauptleuteund 42 Subalternoffiziere, worunter 2 Adjutanten. Die Regi-
1) Das Regiment Chlebowski in Warschau war noch in der Formationbegriffen und hatte erst 2 Kompagnien.