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digsten Versicherungen über die friedliebende Gesinnung des BerlinerKabinets zu geben, ohne freilich dadurch weder den französischenMachthaber noch Talleyrand entfernt zu täuschen. Napoleon warbereits am 25. September zur Armee abgegangen und empfingam 7. Oktober in Bamberg das Ultimatum, auf dessen Beant-wortung der 8. Oktober als Termin gesetzt worden war-Das Ultimatum enthielt folgende Forderungen:
1) daß die französischen Truppen ungesäumt und ohne Aus-nahme über den Rhein zurückgehen und ihren Marsch andem Tage antreten sollten, wo der König eine Antwortdes Kaisers erwarten könne;
2) daß von Seiten Frankreichs der Bildung des NorddeutschenBundes kein Hinderuiß in den Weg gelegt werde, unddaß derselbe alle die Staaten umfasse, welche in der Rhein-bundsakte nicht genannt worden;
.!) daß ohne Aufschub Unterhandlungen eröffnet würden, umendlich auf eine dauerhafte Weise alle noch streitigen In-teressen festzustellen, wobei als vorläufige Bedingungen dieTrennung von Wesel von dem französischen Reiche unddie Wiederbesitznahme der drei vom Großherzog von Bergbesetzten Abteien bezeichnet wurden.
Daß von Napoleon auf ein solches Ultimatum keine andereAntwort gegeben werden konnte, als mit Kanonen, das verstandsich von selbst,»daher war es nicht weise, um dieser Antwortwillen die Feindseligkeiten auch nur einen Tag aufzuschieben undsich dadurch vielleicht wesentliche Vortheile aus der Hand zu geben-Auf das Schreiben des Königs antwortete Napoleon erst am12. Oktober, nachdem er eS in seinem ersten Bülletin ein schlechtesPamphlet genannt hatte, nach Art derjenigen, welche die vonEngland bezahlten Schriftsteller gegen ihn zusammenschriebcn.
Am 0. Oktober erfolgte die Kriegserklärung Preußens.