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der Demobilmachung der Armee, von der Besetzung von Hanno-ver nach Paris und nun glaubte der preußische Unterhändler sichwillenlos in die Macht Napoleons gegeben und genöthigt, ausdie Bedingungen, die er hatte stellen sollen, verzichten zu müssen.Napoleon forderte kategorisch:
„Die verabredeten Ländertausche werden ungesäumt vor-genommen und sind als definitiv zu betrachten. Die Ab-tretung eines Landstriches mit 20,000 Einwohnern vonBayern an Preußen unterbleibt, und Preußen verpflichtetsich, die Mundungen der Elbe, Weser und Ems gegenEngland abzusperren.^
Auf diese Bedingungen schloß der Graf Haugwitz den neuenVertrag am 15. Februar 1806 in Paris ab.
« Noch vor der Ratification deS Vertrages durch den König
nahm der Marschall Bernadotte am 24. Februar mit seinem Korpsr- für Bayern Besitz vom Fürstenthum Ansbach, zur großen Ver-te wnnderung der Behörden, die von der Regierung in keiner Weise
benachrichtigt worden waren.
s, ' In einer Versammlung am 24. Februar, welcher der Minister
Hardenberg, die Generale Rüchel und Köckritz, der Oberst Kleistund die Kabinetsräthe Beyme und Lombard beiwohnten, wurdeanerkannt, daß nur noch die Alternative vorhanden sei: Ratifica-tion oder Krieg mit Frankreich, daß aber zu dem letzteren Auswegnicht zu rathen sei, seit die preußischen Truppen auseinander ge-gangen, die Verbündeten in ihre Heimath zurückgekehrt seien. Am3. März ging die Ratification nach Paris, mit der BemerkungdeS Königs, daß er erwarte, der französische Kaiser werde nun auchseiner Verpflichtung nachleben, und die Besitznahme von Hannover- zu seiner Zeit durch die Zustimmung von England legalisiren.
Am 18. März wurde Wesel an französische, Hameln anpreußische Truppen übergeben, und Neufchatel und Valengin, seitdem 28. Februar des Eides entlassen, huldigten dem französischenKaiser, der am 30. diese Fürstenthümer dem Marschall Berthier,seinem Llajor-Avntrral, verlieh. Bald darauf folgten dann auchdie Maßregeln gegen England, zu welchen der Pariser Traktatverpflichtete.