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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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Zwischenzeit noch einen Ausweg gefunden haben, wie der Kriegmit Ehren zu vermeiden sei, nämlich durch einen Vertrag, welcherdie Freundschaft zwischen Frankreich und Preußen auf ewige Zei-ten sichere. Er habe die Wahl zwischen einer Verbindung mitOestreich oder Rußland oder Preußen; Oestreich sei zu entkräftet;die Freundschaft mit Rußland sei noch nicht an der Zeit; er ziehedie von Preußen vor. Hieraus diktirte Napoleon dem anwesen-den General Düroc seine Ideen über einen Traktat mit Preußenin die Feder, nach welchem Preußen gegen einige Abtretungenin den Besitz von Hannover gelangen sollte. Peremptorisch zurAnnahme aufgefordert, Unterzeichnete Graf Haugwitz, um nuraus der peinlichen Lage herauszukommen, noch an demselben Tagedie Konvention zu Wien, von der kein anderer preußischer Staats-mann, der König selbst nicht, die geringste Ahnung hatte. Inseinem Schreiben an den König theilte er den Inhalt der Kon-vention nicht mit, sondern behielt sich vor, der Ueberbringer desgroßen Geheimnisses zu sein.

Während der Abwesenheit des Grafen Haugwitz war derKönig in der größten Verlegenheit geblieben, da er außer demwenig sagenden Schreiben aus Brünn keine Nachrichten hatte, obund wie Napoleon seine Vermittelung angenommen habe. Vonöstreichischer, wie von russischer und englischer Seite wurde derKönig gedrängt, seine Emscheidung zu geben. Von allen Seitengab man sein Mißfallen über die Verzögerung durch den GrafenHaugwitz zu erkennen. Der Kaiser Alerander verlangte, daß we-nigstens ein Korps von Glatz aus in Böhmen einrücke, damitNapoleon sehe, daß es Ernst sei. Man wartete aber aus dasResultat der Unterhandlungen des Bevollmächtigten. Die Schlachtbei Austerlitz war verloren. Kaiser Franz sandte den GeneralStutterheim nach Berlin, den König zu vermögen, seinen Einflußgeltend zu machen, daß doch ein leidlicher Frieden erlangt werde;der Kaiser Alerander wollte die Bemühungen des Königs fürOestreich als einen Freundschaftsbeweis betrachten. Der Königsandte nun auch den Obersten Phull an den Kaiser Alerander,um die militärischen Bewegungen zu verabreden, und schrieb am1l. Dezember an den Grafen Haugwitz, die Armeen des Herzogs