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In den weiter fortgesetzten Verhandlungen kam der Vorschlagzur Sprache: Hannover von Seiten der Franzosen zu räumenund das Land dem Könige während des Seekrieges in Verwah-rung zu geben. Die Verhandlungen zerschlugen sich aber aufsNeue, denn da der zum Kaiser erhobene erste Konsul, trotz desWunsches, den Kontinentalfrieden augenblicklich zu erhalten, dennochin die Forderungen Rußlands in Bezug auf den Zustand vonItalien zur Erfüllung des Friedens von Lüneville nicht eingehenwollte, so schloß Rußland am 11. April 1805 mit England einenTraktat, in welchem beide Mächte sich verbindlich machten, Frank-reich zum allgemeinen Frieden und zur Herstellung eines allge-meinen Gleichgewichts, zur Räumung von Nord-Deutschland,Holland, der Schweiz, von ganz Italien und der Insel Elba,so wie zur Herstellung des Königreiches Sardinien zu nöthigen.Man rechnete auf den Beitritt Oestreichs und Preußens. Oest-reich hielt sich indessen noch zurück, um wo möglich den Friedenbis zum folgenden Jahre zu erhalten.
Nach Berlin hatte man den General Wintzingerode geschickt,um dagegen zu protestiren, daß preußischer Seits Schwedisch-Pommern besetzt würde, wenn Schweden Hannover angriff; haupt-sächlich aber war die Absicht dieser Sendung, den König zu be-stimmen, gemeinschaftliche Sache mit Rußland zu machen undFrankreich in die gehörigen Schranken zurückzuweisen. Als mansah, daß alle Anträge abgelehnt wurden, erklärte der russischeGeneral, daß Rußland und England Preußen das Recht nichtzuerkennen würden, ihnen den Durchzug durch das Mecklenbur-gische und Oldenburgische zu verwehren.
Am 26. Mai 1805 setzte sich Napoleon auch die Krone derLombardei ans, vereinigte am 3. Juni Genua, den 21. JuliParma und Piaccnza mit Frankreich, und gab die FürstenthümerLucca und Piombino seiner Schwester Elise. Am 9. August tratnun auch Oestreich zur Koalition, während Napoleon alle An-stalten getroffen hatte, um in demselben Monat England anzu-greifen, und hierzu alle disponiblen Kräfte bei Boulogne ver-sammelte.
Tie drei verbündeten Mächte erkannten wohl, daß zu einem