Die Franzosen selbst, die anjetzt nicht für ihr Vaterlandfechten, sondern für eine personelle Eitelkeit, haben einen heiligenRespekt vor der preuß. Armee, nnd fühlen es selbst, daß wir imwahren Verstände fechten für unser Vaterland und Ehre, wie auchdaß cs Sr. Majestät dem Könige, unserm Herrn, bei unserer sogerechten Sache außer Sachsen und Hessen ganz und gar nichtan großen und bedeutenden Alliirten fehlen wird, die denn zumTheil schon im Marsche begriffen sind.
Dieses und vor allen Dingen das gerechte Vertrauen aufuns selbst und solche Wahrheiten, wie sie mit einem edlen Enthu-siasmus die braven Truppen des Königs vertrauungsvoll begei-stern, müssen die Herren Offiziere von Zeit zu Zeit auf schicklicheArt deren Truppen eröffnen; dann werden die Preußen, diesebrave Armee, von Offizieren geführt, denen jederzeit die Ehremehr gilt als das Leben, es Werth bleiben, daß Friedrich derUnsterbliche den Namen der Preußen in allen Weltgegenden ehrendmachte — und deshalb blos diese Ermunterungen. Eine jedeandere Erinnerung würde für ein so einziges, so seltenes, so re-spektables Offizier-Korps nur eine Beleidigung ihrer gekränktenEhre sein.