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reitete, zu bewahren, um dem Volke Friedrichs seine Unabhän-gigkeit und seinen Ruhm zu erhalten, um das unglückliche Deutsch-land von dem Joche, worunter es erliegt, zu befreien, und umzu einem ehrenvollen und sichern Frieden zu gelangen. Der Tag,wo Er diesen erreicht, wird des Königes schönster Triumph sein.Die Begebenheiten des Krieges, der sich eröffnet, sind in derHand der Allerhöchsten Weisheit. Der König überläßt andernvorzeitige Prahlereien, wie er ihnen so lange den traurigen Ge-nuß muthwilliger Beleidigungen und unverantwortlicher Läste-rungen überließ. Aber Er führt zum ehrenvollsten Kampfe eineArmee, die ihres Ruhmes würdig ist. Aber Er beherrscht eineNation, auf die Er stolz sein kann; und, wenn Er bereit ist,Sein Blut für sie zu vergießen, so weiß Er auch, was Er vonihrer Energie und von ihrer Liebe zu erwarten hat. Aber Für-sten, die Zierde des teutschen Namens, Seiner Dankbarkeit, Sei-ner Rechtlichkeit gewiß, und die wenigstens an Seiner Seite denSieg nicht fürchten dürfen, haben ihre Fahnen mit den Seinigenvereint. Aber ein Souverän, der einen der ersten Throne derWelt, durch Seine Tugenden ehrt, ist von der Gerechtigkeit Sei-ner Sache durchdrungen. Aber die Stimme der Völker ruft undsegnet allenthalben Seine Waffen; und selbst da, wo das Schrek-ken sie verstummen heißt, meldet sie sich nur um so dringenderan. Mit so vielen Bewegungsgründen zum Bewußtsein seinerKraft und zur Ruhe, ist es Preußen wohl erlaubt, fortdauerndan seine hohe Bestimmung zu glauben.
Aus dem Haupt-Quartier zu Erfurt;am 9. Oktober 1806.