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und Parsken nach der Festung, um es nicht dem sich immer mehrverstärkenden Feinde zu überlassen.
Am 31. Mai arbeitete der Feind wiederum an Schartenim jenseitigen Damm.
Drei Berliner Gefäße kamen stromaufwärts und legten inder Ossa-Mündung bei Sackrau an, wo sie am folgenden TagePulver und Bomben ausluden. In den folgenden Tagen folgtenandere Fahrzeuge mit Geschütz und Munition. Alles wurde beiSackrau niedergclegt.
Am 1. Juni bewarfen und beschossen die jenseitigen Damm-batterien Abends 11 Uhr die Festung; mehrere Granaten krepir-ten im Ooi-ps cko In ickaoa; die Kugeln schlugen mcistentheils indie Plakage der Kehle, einige in den Rücken der Werke. DieFestung antwortete lebhaft. Einige Granaten wurden auch nachder Stadt gesandt, um den Feind in derselben zu beunruhigen.
Am 2. Juni sandte der in Graudcnz eingctroffene Gene-ral Victor einen Trompeter nach der Festung mit einem Schrei-ben, in welchem er sich beschwerte, daß die Stadt beworfen wor-den sei, die doch nichts enthalte als unschuldige Bewohner. DerGouverneur antwortete
am 3. Juni, daß er die Stadt bombardiren werde, so langedie Festung vom Feinde bombardirt würde, wo die Garnison inKasematten läge, also durch das Bombardement nicht behelligtwürde, wohl aber die Personen, die nicht zum Vertheidigungs-stande gehörten; er wolle der Besatzung von Graudenz bemerkbarmachen, daß es unangenehm sei, in den Quartieren durch Wurf-geschütz beunruhigt zu werden.
Am 4. Juni Morgens 3 Uhr rückten 2 feindliche Batail-lone gegen Neudorf vor und drängten die Vorposten zurück, diedurch den Kommandanten, Obersten Schramm, den Befehl er-hielten, den der Festung zunächst liegenden Theil des Dorfes inBrand zu setzen, um der Artillerie des Platzes mehr Einsicht indas Thal des Dorfes zu verschaffen.
Der General Victor erwiederte dem Gouverneur, daß der-selbe die Macht habe, die Stadt Graudenz zu zerstören, er aberdadurch sich nicht abhalten lassen werde, die Festung anzugreifen,
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