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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
Entstehung
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wiederum die Stadt mit Granaten beworfen hatte, begann derBelagerer.

am 10. Juni mit Tagesanbruch ein so heftiges Feuer ge-gen den Wolfsberg, daß die Besatzung in den bedeckten SaillantsSchutz suchen mußte. Besonders litt die Bedienungsmannschaftder Artillerie durch das Büchseufeuer der Schützen beider sächsi-scher Linien-Bataillone aus den Trancheen gegen die Scharten.

Nachdem in der Nacht zum Ilten der Bau der großenBatterie Nr. 24. trotz des unausgesetzten Regens, der das Ter-rain Io aufweichte, daß die Arbeiter bis an die Knöchel im Was-ser standen, und trotz dcS Feuers vom Wolfsbcrge, vollendet und8 Geschütze in dieselbe eiugeführt worden waren, gab um ^3 UhrMorgens

am 11. Juni ein Schuß aus dieser Batterie das Signalzur Eröffnung eines allgemeinen Feuers aus 30 Kanonen undMörsern auf die Grenadier-Schanze. Um 4 Uhr «öffneten auchdie Batterien auf dem Klosterfelde und bei der Altstadt ein hef-tiges Feuer auS Mörsern und Kanonen auf die Stadt, um dieAufmerksamkeit der Besatzung zu theilen.

Das überlegene Geschütz- und Büchsenfcucr brachte die Ar-tillerie des Wolfsberges, welche nur Geschütze gegen den An-griff in Thätigkeit hatte, nach und nach zum Schweigen. Um8 Uhr Morgens füllten sich die Laufgräben mit feindlichen Trup-pen. Gegen 0 Uhr legte sich die schwedische Fregatte in die Ver-längerung der Parallele und richtete ihr Feuer auf die Batteriendes rechten Flügels, während die Festung die Batterien des lin-ken Flügels beschoß und bewarf, wodurch es gelang, in etwasdas feindliche Feuer von der Grenadier-Schanze abzulcnken unddie Artillerie derselben wieder in eine leidliche Verfassung zu setzenMit der höchsten Ausdauer und Unerschrockenheit gaben sich dieArtilleristen der schwierigen Bedienung der Geschütze hin und dieArtillerie-Unteroffiziere Platz, Post, Voß und Schanz« bedientendie Geschütze zuletzt selbst, so lange als dies überhaupt noch zu-lässig war, mit Hülfe der an die Stelle der getödteten Artilleri-sten cintretcnden Grenadiere. Ein Thcil der Besatzung lag mitdem Gewehr in der Hand auf dem Banket der feindwärtS ge-