Die auf dem Binnenfelde sich zurückziehenden Vorposten wur-den durch die zu ihren Gewehren greifenden, beim Bau der Wolfs-berg-Schanze beschäftigten Arbeiter unterstützt, und als der Feindzum Angriff der Höhe selbst anrückte und von dem daselbst auf-gestellten ^Pfänder einige erfolgreiche Kartätschladungen empfan-gen hatte, zog er sich schnellen Schritts zurück, bevor noch daSGrenadier-Bataillon WaldenfelS, das der Major Gneisenau, derden Angriff vom Kavalier des Bastions Preußen hatte kommensehen, vorgeschickt hatte, mit noch einem 6Pfünder eintreffen konnte-
Dem aus der alten Russen-Schanze verdrängten LieutenantKöhler eilten die Jägerkompagnie Dobrowolsky, die Schill'scheSchwadron, Kommaudo's von den Grenadieren, Füsilieren unddem Pommerschen Reserve-Bataillon zu Hülfe, stürmten die alteRussen-Schanze und warfen den Feind nach dem Sumpfe zurück,obgleich er Geschütz vorbrachte. Beim abermaligen Vordringender Polen, wurden dieselben von den Jägern und Schützen, diesich in den Dünen wohl postirt hatten, heftig in der Flanke be-schossen und ergriffen die Flucht, auf welcher sie von dem vomLieutenant Grafen Wedell vorgeschobenen Wachtmeister Rückforthmit 20 Pferden eingeholt, zum Theil in die See gedrängt, zumTheil in die Brücher geworfen wurden. Von den Elfteren wur-den mehrere gefangen und niedergehauen. Der Verlust der Preu-ßen bestand in 8 Verwundeten; der Feind zählte etwa 20 Todteund eben so viel Verwundete. Die Vorposten bezogen wiederihre alte Stellung.
Mit dem Beschießen der Festung fuhr der Feind auch nachBeendigung des Mündigen Gefechts fort, und verdoppelte dasselbe,als gegen Abend das der Schleuse zunächst liegende Sülftow'scheHaus, in welchem die interimistische pommersche Kriegs- und Do-mainen-Kammer ihren Sitz genommen hatte, in Brand gerieth.Bei dem großen Eifer der Bürger wurde die weitere Verbreitungdes Feuers behindert. Mängel an den Löschanstalten, welche derMajor Gneisenau bei dieser Gelegenheit bemerkte, wurden sogleichabgestellt. Mehrere Bürger waren verwundet, einer getödtet wor-den. Gegen 11 Uhr Abends hörte das feindliche Feuer auf, alseines der Geschosse der Festung -- wahrscheinlich eine auS einem