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Vorposten der Besatzung wurden bald verstärkt, und als eineSchwadron dem Feinde in die Flanke ging, zog er sich zurück.Der Lieutenant Noll vom Grenadier-Bataillon, der dem Gefechtfreiwillig beigewohnt hatte, wurde durch eine Kanonenkugel ge-tödtet, 5 Jäger wurden gefangen genommen.
Am 25. April ging, wie bereits erwähnt, die «»berittene5. Schwadron des Schill'schen Korps zu Schiffe nach Schwedisch-Pommern.
Am 26. April langte das 2. pommersche Reserve-Batail-lon, in der Stärke von l4 Offizieren und 540 Mann zur Ver-stärkung der Besatzung zu Schiffe unter dem Kommando des Haupt-manns Steinmetz von Memel, wo es am 23sten eingeschifft wor-den, an. Es bestand meist aus Pommern und Märkern, Leutenvon gutem Aussehen, die zwar noch keinen Feind gesehen hatten,aber sehr bald Proben ihrer Tüchtigkeit ablegen konnten.
Am 27. April noch in der Dunkelheit beschossen die Feinde,die Festung ungewöhnlich stark von der Batterie vor der Altstadt.
Am 28. April entspann sich ein lebhaftes Gefecht vor demKörlincr-Damm, in welchem die preußischen Vorposten zurückge-drückt wurden. Durch das Feuer von den Werken und durchanrückcnde Verstärkungen wurde der Feind mit Verlust zurückge-wiesen. Am 29sten rückten feindliche Abtheilnngen in noch grö-ßerer Stärke als am vergangenen Tage mit der Absicht vor, sichim Binnenfelde festzusetzen, wurden aber auch diesmal znrückge-trieben- Gegen Mittag wurde der Angriff erneuert, besondersauf die Posten vor dem KLrliner-Damm und diese' zurückgewor-fen. Ein Theil des angekvmmenen Reserve-Bataillons ging un-ter dem Hauptmann Steinmetz zum Angriff vor und warf denFeind in seine alte Stellung zurück.