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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
Entstehung
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berge gegen die Altstädter-Batterie postirt und diese zum Schwei-gen gebracht, von der Schill'schen Infanterie, den Jägern undden Grenadier-Schützen aber eine starke Schützen-Linie, gefolgtvon Soutiens, gebildet und so gegen Sellnow avancirt, währenddie Schwadron Elderhorst, weichenden schwachen Feind aus Alt-Werder vertrieben hatte, diesem auf Sellnow folgte.

Durch einen lebhaften Angriff wurde der Feind genöthigt,sein Geschütz nach Sellnow zurückzunehmen und die Höhe vordem Orte zn räumen. Der Lieutenant Gruben, der sich vom Kol-berger-Deep auf einem Boote eingeschifft hatte, um über Mündefrüher das Gefechtsfeld zu erreichen, und nunmehr bei Schill ein-getroffen war, rieth zur Wegnahme von Sellnow, jedoch Schill,in Betracht des großen Verlustes, den seine Infanterie bereitsan diesem Tage erlitten hatte, und in Betracht, daß das DorfSellnow bei dem eingetrctenen Frost doch nicht würde gehaltenwerden können, hielt es in Uebereinstimmung mit dem HauptmannWaldenfels nicht für ersprießlich, jenen Rath zu befolgen. DerRückzug wurde angetreten und der nachdringende Feind durch dasFeuer des mit einem Theil der Grenadierkompagnie vorgegange-nen Geschützes zurückgewiesen.

Es würde nun noch nothwendig sein, nachzuholen, was vonden übrigen Posten in der Position an diesem Tage geleistet wor-den ist.

Als sich das Geschützfeuer bei Sellnow hören ließ, war derLieutenant Gras Wedell mit der 2 Schwadron Elderhorst alsbaldaus Alt-Werder gegen Sellnow aufgebrochen, doch beim Verlassenseines Postens sah er sich bereits von einem überlegenen Feindeangegriffen und trat in Gemeinschaft mit dem Detaschement desLieutenants Pannwitz den Rückzug nach der Maykuhle an. Aufdiesem Rückzuge vereinigte sich mit beiden Offizieren die anderehalbe benachrichtigte Schwadron aus Alt-Borck und alsbald machteder Lieutenant Graf Wedell mit der ganzen Schwadron kehrt undging wiederum gegen Alt-Werder zurück.') Es gelang, den Feind

1) Der Schwadron-Chef, Lieutenant Elderhorst, war nicht anwesend,sondern befand sich in Kelberg.