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als sehr unvollkommen und in ansehnlicher Entfernung einge-schlossen betrachtet werden konnte, indessen gelangten auch jetztnoch fortwährend Nachrichten und Ranzionirte, auch auf denLandwegen, nach Kolberg.
Die preußischen Vorposten ans dem rechten Ufer der Per-sante erhielten folgende Aufstellung:
1 Offizier mit 60 Infanteristen, 20 Jägern und 2 Kano-nen an der Traverse des Körliner-Dammes; Vorposten auf demKlosterfelde;
1 Offizier und 60 Mann auf dem Binnenfelde, auf demWege nach Bullenwinkel, Front nach den Radewiesen;
1 Ober-Jäger mit 36 Jägern und einigen Kürässieren amPulverschuppen Nr. 6. am Strande auf dem Wege nach Boden-hagen.
Bei vorkommenden Angriffen sollten diese Vorposten aus derFestung unterstützt werden.
Die Persante-Schleusen wurden gesperrt und dadurch dieWiesen auf beiden Ufern der Persante in der am Eingang be-zeichnten Ausdehnung überschwemmt.
In der Nacht zum 15. gelang es dem Lieutenant Fehren-theil mit 60 Tagelöhnern unter der Bedeckung von 30 Grena-dieren, den wichtigen, nach dem Stadtwalde führenden Damm,um dessen Besitz bereits mehrere kleine Gefechte geliefert worden,zum großen Theil zu zerstören.
Am 15. März trafen günstige Nachrichten über den Erfolgder Schlacht bei Pr. Eylau ein. Es wurde Dsäsurn gesungenund von den Wällen Victoria, geschossen. Ein Parlamentair er-schien bei den Vorposten, um sich nach der Veranlassung desSchießens zu erkundigen, wurde indessen daselbst bereits von demKommandanten durch den Hauptmann Waldenfels abgefertigt.
Am 16. März kehrte ein Schiff, das Ranzionirte nach Pil-lau gebracht hatte, mit Munition zurück.
Am Nachmittage versuchte der Feind von der hohen Berg-schanze aus die Stadt zu bewerfen, doch erreichten nur 3 Gra-naten ihr Ziel. Am Abend um 8 Uhr kam in der Kommandan-tur Feuer aus, und als Feuerlärm geschlagen wurde und Alles