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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
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durch das von dort aus gegen Stolpe agireude Krockow'sche Frei-korps eine Verbindung anzuknüpfen und die Landstriche in jenerRichtung von den Streifereien der polnischen Insurgenten zu be-freien. Daß der Feind in dieser Zeit bereits die Einschließungvon Danzig in Ausführung gebracht hatte, war nicht bekanntgeworden.

Nach dem Abgänge der Kavallerie, deren Schicksale späterberichtet werden sollen, wurde ans dem rechten Ufer der Persanteeine Vorposten-Aufstellung von schwachen Jnfanterie-Abtheilnngenlängs der Höhen südlich der Matz- und Radewiesen angeordnet.Altstadt und Bullenwinkel wurden besetzt, und der größere Theildes Kürasster-Depots zum Sontien in der Lauenburger Vorstadtuntergebracht.

Die wiederholten Angriffe des Postens von Neu-Borck, woseit dem Gefecht am Kolberger-Deep der Volontair Kayser mit60 Schützen stand, veranlaßten die weitere Verstärkung desselben,so daß die Schill'schen Truppen ans dem linken Persante-Uferam 9. März folgende Aufstellung hatten:

in Sellnow IE Kompagnie Infanterie, unter dem Lieute-nant Gruben, -x Kompagnie Jäger und 3 Kanonen; Posten ansdem Kautzenberge;

in Neu-Borck die Kompagnie Qnistorp, ; KompagnieJäger, 1 1 Pfänder;

in Alt-Borck 60 Schützen unter dem Volontair Kayser,^ Kompagnie Jäger und ^ Schwadron Elderhorst;

im Kolberger-Deep die Kompagnie Falkenhayn, 30 Jä-ger der Kompagnie Dobrowolski, unter dem Lieutenant Fischer,und 2 Geschütze;

in Alt-Werder in Reserve 40 Mann Infanterie, unterdem Lieutenant Pannwitz, und -§ Schwadron unter dem Lieute-nant Graf Wedell.

Die Arbeit auf dem hohen Berge war nur sehr langsamvorgeschritten, obgleich die Bürgerschaft von Kolberg mit dem größ-ten Eifer daran Theil nahm. Bereits am 10. März machte derFeind den Versuch, sich des noch immer unvollendeten Werkesdurch Granatfeuer zu bemächtigen. Der Angriff mißlang, doch

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