vom Feinde erst genommen werden mußte«/ nicht allein wenn erans dem Klosterfelde gegen die Lauenburger-Front arbeitete, son-dern auch, wenn er auf dem Binnenfelde Vorgehen wollte, umnicht vom linken Ufer der Matzwiesen flankirt zu werden.
Mit der größten Thätigkeit wurde alsbald an beide Arbeitengegangen und die an der Verschanznng von Sellnow fortgesetzt,bis der Feind derselben ein Ende machte. —
Am 1. März ging der Feind von Neubrück und Gandelingegen Spie vor. Der Volontair Kayser zog sich mit seinen Jä-gern und Schützen tiraillirend auf Sellnow ab. Der Feind be-setzte Spie mit einigen hundert Mann und ebenso Garn». Mitden Hauptkräften stellte er sich bei Gr. Jestin auf der Straßenach Schievelbein auf, von wo aus er auch wohl später Körlinbesetzte.
In der neuen Aufstellung von Sellnow wurden die Schill-scheu Truppen folgendermaßen vertheilt:
3 Kompagnien Infanterie und 18 Jäger unter dem Lieu-tenant Gruben in Sellnow, Vorposten auf dem Kautzenberge;60 Schützen und ein Detaschemeut Jäger, gleichmäßig vertheilt, inAlt- und Neu-Borck und auf dem Kolberger-Deep; in Borckunter dem Volontair Kayser; auf dem Deep unter dem LieutenantFischer; in Alt-Borck und Ncu-Werder die Schwadron Elderhorst-Die den Posten zugetheilten Jäger sollten den Patrouillendienstversehen, wo die Kavallerie des Terrains wegen ihn nicht leistenkonnte.
Auf dem rechten Ufer der Persaute hatten bis dahin vonder Garnison nur schwache Kürassier-Kommando'S in Belgardund Körlin den Vorpvstendienst versehen. Sie zogen sich beimVorrücken des Feindes auf dem linken Persante-Ufer ebenfalls zu-rück, so daß nur der Unteroffizier Griese in Belgard stehen ge-blieben war, bis der Feind Körlin besetzte, worauf derselbe sichin Fritzow an der Persante posierte und so gewissermaßen denäußersten Vorposten der Festung auf dieser Seite bildete. Zudem eigentlichen Vorpostendienst wurden die übrigen 3 SchillschenSchwadronen bestimmt, welche eine Vorpostenkette von Lassehneam Strande über Timmenhagen, Rützow und Mechentin bis an