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2000 Schritt von der Mündung des Flusses in die Ostsee ent-fernt, besaß einen gewöhnlichen bastionirten Hauptwall mit Außen-werken, wenigen detaschirten Werken und einem gedeckten Wege,wie dies der Plan näher ergiebt, Eskarpe und Kontre-Eskarpealler Werke in Erde erbaut und hinlänglich tiefe Wassergräben,in der Hauptbefestigung mit Schleusenwerken versehen. Nur dieseewärts gelegene Envcloppe des Thurmes vom Fort Münde warrevelirt und nur die beiden Werke zur Vertheidignng des Hafens— die Heyden-Schanze und das Fort Münde — hatten trockneGräben. — Eine Ueberschwemmung zur Erhöhung der Vertheidi-gungsfähigkeit war vorbereitet durch die innerhalb der Stadt bele-gene große Persante-Schlense und die Schleusen zweier Nebenarmedes Flusses, dem Holz- nnv Knpfergraben, wodurch die Pferde-nnd Salzwiesen südwärts bis nach Sillstadt, westlich bis an dienach Scllnow führende Straße und östlich bis an den Körliner-Straßcndamm, unter Wasser gesetzt wurden; auch konnte dasStauwasser den vor dem Strickertsberg sehr niedrig gelegenenTheil der Sellnower-Straße überfluthen und sich bis über diedieser Höhe zunächst gelegenen Wiesen-Niederung des sogenann-ten Siekcrlandes erstrecken. — Tie Gestaltung des Terrains umdie Festung gestattete aber auch ohne besondere Schwierigkeitenweitere Ueberschwemmungen anzubringen, nämlich: durch Verdämmung des aus den Matzwiesen geleiteten Abfluß-Kanals im Kör-liner-Damm, um die Matzwiesen bis ans einige hundert Schrittostwärts von jenem Damm unter Wasser zu setzen und das übrigedaran stoßende nasse Wicscnland gänzlich zu versumpfen und uu-passirbar zu machen; ferner: durch Anlage eines Dammes unterder Salinen-Röhrbrücke, um den Holzgraben anznstauen und dasoberhalb der Brücke anstoßende niedrige Siederland bis zur Gel-der-Borstadt unter Wasser zu setzen. Bon der Möglichkeit, auchdie Wiesen des Frauenmarktes und die südliche Begrenzung derMaykuhle zu überschwemmen, wird später die Rede sein. — DieVorstädte um die Festung und die sonstigen in der Nähe derFestung liegenden Baulichkeiten bestanden — mit Ausnahme derSt. Georgenkirche in der Lanenburger Vorstadt, des Siedehauscsans dem Salzberge, des Damfmaschinen-Gebäudes beim Gra-