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den. Noch beim Abmarsch suchte der General den Grasen Götzenzu bewegen, mit ihm gemeinschaftlich eine große Quantität inBeschlag genommenes Flößholz zu verkaufen, und mußte der Grafnothwendig auf den Handel eingehen, wenn er nicht gewärtigsein wollte, daß das Hol; von den feindlichen Truppen verbrannt,oder mit Gewalt an die Einwohner verkauft werden sollte.') —
Dies das Ende der kriegerischen Begebenheiten in Schle-sien. Es hat auch hier viel Schwäche aufgedeckt werden müssen,aber nachdem die Tage des ersten Schreckens über die Niederlagedes vaterländischen Heeres vorüber waren, hat sich dagegen auchso viel Treue und Opferwilligkeit, so viel völlige Hingabe an dieSache des geliebten Königs aufgethan, daß das Jahr 1807 fürdie Vertheidiger von Schlesien wie für die Bewohner der Pro-vinz, trotz der vielen Niederlagen, trotz des Scheiterns fast allerUnternehmungen, ein ehrenvolles genannt werden kann. Die Be-gebenheiten in Schlesien erscheinen ungemein lehrreich, sowohl inBezug auf das, was man noch zu leisten vermag, wenn mannicht verzweifelt, ob die Angelegenheiten noch so trübe aussehen,
1) Wenn der russische General Danilewski in seinen „Denkwürdig-keiten über den Krieg von 1813" sich höchst unwillig darüber äußert,daß der General Bandaimne nach der Gefangennehniung bei Kulm auf demTransport bis zur Weichsel von den Deutschen mit ganz unerlaubtenSchmähungen überhäuft worden sei, und der Oberst Aster in seinem Werke:„Die Kriegs-Ereignisse zwischen Peterswalde, Pirna rc. unddie Schlacht bei Kulm" solche Schmähungen nur als von einemungesitteten Pöbel ausgegangen, annehmen will, so muß, ohne jenes Be-tragen rechtfertigen zu wollen, doch angeführt werden, daß der Name desGenerals Vandamme noch heilt zu Tage in Schlesien mit Fluch belegt istund es daher keine Verwunderung erregen darf, wenn der General zu einerZeit, wo das Jahr 1807 noch im frischesten Andenken stand, auch selbst alsGefangener den Schmähungen des vielfach von ihm gemißhandelten Volkesausgesetzt gewesen ist. — Zur Charakteristik des Generals dient auchdie Angabe des Werks: „Die Kurmark Brandenbnrg rc." 1. Bd.Seite 161.