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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
Entstehung
Seite
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bis an das untere Ende des eine Meile langen Dorfes, währenddie übrigen leichten Truppen und die reitenden Geschütze die Hö-hen zunächst der äußern Vorstadt besetzten.

Jenseits Hansdors stieß der Rittmeister Derschau auf etwa150 Mann feindlicher Kavallerie und einige Infanterie, die aberbereits ihre Futterwagen zurückgeschickt und den Rückmarsch an-getreten hatten. Die feindliche Arriergarde wurde sogleich ange-griffen und geworfen, doch setzte sich der Feind in einem Hohlwege,und der General Lefebvre sandte über Neu-Hansdors 2 Schwa-dronen und einige reitende Geschütze zur Unterstützung vor. DiePreußen zogen sich nach Glatz zurück.

Am 30. April früh meldeten endlich die Vorposten, daß derFeind seine Stellung auf dem Paßberg verlassen habe. Die so-gleich vorgehenden leichten Truppen konnten ihn erst bei Warthaeinholen, welchen Ort er stark besetzt behielt. Der Graf Götzenließ sofort so viel Arbeiter als möglich zusammentreiben, um diefeindlichen Verschanzungen zu demoliren, und die Bohlen, Balkenund Bretter der Hütten nach Glatz zu transportiren. Der Ge-neral Lefebvre mußte geglaubt haben, diese Stellung sehr langezu behaupten, da er sich in bretternen Hütten niedergelassen, so-gar den Schafstall des Schlaberndorfschen Vorwerks in eine zier-liche Wohnung umgewandelt hatte. Da nach der Anssage derLandleute der feindliche General in der Nacht mehrere Kouriereerhalten hatte, so glaubte der Graf Götzen, daß Ereignisse beider großen Armee ihn zu diesem Rückzüge bewogen hätten, in-dessen haben eingestandenermaßen nur die Furcht vor den sich inSilberberg mehrenden preußischen Truppen und die fortgesetztenAllarmirungen die Veranlassung gegeben. Der General Lefebvrezog sich nach Frankenstein zurück, wo er sogleich anfing, sich eineStellung auszusuchen und zu verschanzen, während Wartha undGiersdorf durch Jäger und Kavallerie besetzt blieben. Die preu-ßischen Vorposten gingen bis über den Paßberg hinaus vor').

1) Bei dieser Gelegenheit darf man es nicht unterlassen, der seltenenPatriotischen Gesinnung eines Bewohners von Giersdorf, Namens Rhein-feld, so wie seiner ganzen Familie zu gedenken. Vom ersten Tage der An-näherung des Feindes beobachtete er die kleinsten feindlichen Bewegungen,

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