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dieselbe auf etwa 16,000 Manu, wovon speziell zur Beobachtungder Grafschaft Glatz 3 —1000 Manu unter dem General Le-febvre verwandt sein sollten. Zugleich hatte man die sichereNachricht von herannahender Verstärkung von dem sächsischenKontingent.
Am 4. April kehrte der Lieutenant Ncgro abermals voneinem Strcifznge zurück, und brachte 18,000 Thaler Kassengelderund mehrere gute Gewehre und Büchsen mit.
Am 6. April rückle der General Lesebvre bis über Warthahinaus vor.
Eine Patrouille von 30 Schützen der Kompagnie Stengelund 12 Kavalleristen') unter den Befehlen der Lieutenants Wolfs-burg und Schräder, war an diesem Tage von Silberberg nachPeterwitz zur Beitreibung von Lieferungen anSgesandt worden.Sie wurde bei diesem Geschäft durch ein feindliches Kavallerie-Detaschement angegriffen, warf dasselbe, hauptsächlich durch dasFeuer der Schützen, und verfolgte es zu hitzig bis an das Schieß-haus von Frankenstein. Als der General Lesebvre hievon Mel-dung erhielt, sandte er unter dem Major Bernclau 2 baperscheKompagnien und die württembergischen Jäger zu Pferde, daspreußische Detaschement von Silberberg abzuschneiden. DieserPlan gelang auch einigermaßen, denn der Lieutenant Schräderwurde mit seinen 12 Pferden gefangen genommen, da er, umden Schützen Luft zu machen, sich zu weit vorgewagt hatte. Da-gegen setzte der Lieutenant Wolfsbnrg mit solcher Ordnung undKaltblütigkeit den Rückzug fort, daß ihn daö anS der Festungnachgeschickte Soutien von 5)0 Mann glücklich erreichte, mit die-sem gemeinschaftlich der Feind, der bereits in Schönwalde einge-drungcn war, wiederum daraus vertrieben werden konnte und dasDetaschement ohne Verlust nach Silbcrbcrg znrückkam. Der Feindhatte nach eigner Angabe 2 Tobte und 17 Verwundete, daspreußische Detaschement Schützen, 6 Verwundete und brachte8 Gewehre deS Feindes mit zurück.
1) Nach französischen Angaben 10 Kavalleristen nnd 200 Mann In-fanterie.