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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
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Nachweisungen aushändigen zu lassen. Der Fürst schlug diesAnsuchen indessen ab, weil er die Papiere vielleicht zur Rechtfer-tigung über seine Verwaltung gebrauchen, und mithin nicht ausden Händen geben könne. Es erschwerte dies das Geschäft desneuen General-Gouverneurs gar sehr, da es ihm durchaus anallen Details über die früheren Angelegenheiten, getroffenen Ein-richtungen und Verfügungen, geschlossenen Akkorden, eingenomme-nen oder asstgnirten Geldern re. fehlte. Dem Civil-Personalwurde der Befehl, sich nach Glatz zu verfügen, doch geschah dieserst nach geraumer Zeit, da eS diese Ordre zum Theil erst späterhielt, zum Theil ans andere Weise zurückgehalten wurde. DerGeneral-Gouverneur nahm daher das patriotische Anerbieten desGrafen Hardenberg, ihm von Wien nach Glatz zu folgen, undihn in den Civil-Angelegenheiten und Korrespondenzen zu unter-stützen, dankbar an.

Am 28. März wurde aufs Neue mit dem General Van-damme wegen Auswechselung der Gefangenen unterhandelt, wo-durch der Hauptmann Hahn von der reitenden Artillerie, derHauptmann Zedmoratzki und der Lieutenant Rottenburg von derInfanterie, preußischer Seits ausgewechselt wurden; einige Tagespäter wurden in Bausch und Bogen gegen die sämmtlichen ge-fangenen feindlichen Unteroffiziere und Gemeine in Glatz, dieMajors Losthin, Graf Dohna, Massow, die Hauptleute Zimietzkiund Glan, der Rittmeister Derschau, die Lieutenants Dresky,-disch, Koschitzki, Frankenberg und Bünau, und endlich gegen dreifeindliche Offiziere, welche gegen ihr Ehrenwort entlassen, derRittmeister Bieberstein, der Lieutenant Vigni von den Ingenieurenund Gaunier von der Infanterie ausgewechselt. Der GeneralVandamme war sehr erstaunt, als man ihm nur 115 gefangeneUnteroffiziere und Gemeine überweisen konnte, deren Unterhalt inGlatz sehr unangenehm geworden war, während es den preußi-schen Formationen ganz besonders an Offizieren fehlte.

In dieser Zeit kam der Lieutenant Hirschfeld, dessen Bewe-gungen früher mitgetheilt worden sind, mit noch einigen Offizierennach Glatz und wünschte wieder Beschästigurg, wozu er dem Ge-neral-Gouverneur mehrere Projekte vorlegte. Das eine betraf die