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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
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Neunzehntes Kapitel.

Versuche der Preußen in der Grafschaft GlatzStreitkräfte zum Entsatz der bedrohten Festungenzu sammeln. Gegenmaßregeln des Feindes.

Nach de» im siebzehnten Kapitel erzählten unglücklichen Er-eignissen Mitte Februars in der Grafschaft Glatz, hatten sich nachund nach Offiziere und Gemeine der über die Grenze geflüchtetenmobilen Truppen wieder eingefunden. Die Hauptleute Wörmannund RekvwSki kehrten bereits am 23. Februar zurück und sam-melte der Letztere die Reste seiner Kompagnie; am 27. trafen derMajor Stößel, der Hauptmann Borcke, der Rittmeister Kleist einund so langten täglich Versprengte des Korps an; doch fehlte esan Geld, an Waffen, an Allem; selbst der Besatzung von Glatzfehlten noch gegen 1000 Gewehre. Ein Gesuch an den Fürstenvon Anhalt Pleß um Geld fand wohl keine Befriedigung, dennschon am 27. ging der Lieutenant Gavl unter dem Namen einesGouvernements-Sekretairs Böhme nach Wien, um von der preu-ßischen Gesandtschaft oder dem Grafen Götzen Geld zu erhaltenund dem Letzteren über den Stand der Dinge in Schlesien Be-richt zu erstatten. Am 2. März gingen auch die LieutenantsStengel und Negro nach Bunzlau, um Kassen einzuziehen. DerMajor Stößel erhielt vorläufig 2000 Thlr. zur Reorganisationseines Korps.

Am 10. März ging die Nachricht ein, daß der Feind am11. eine Kommission unter geringer Bedeckung nach Frankenstein