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zerstreuten, ohne irgend eine Sicherheitsmaßregel zu ergreifen. Um4 Uhr Mittags traf der Lieutenant Hirschfeld mit etwa 18 Mannin Sagan ein; einige im Ort befindliche Ranzionirte schlossen sichihm sogleich an, die Bayern wurden überfallen, der HauptmannZandt gefangen genommen, mehrere Leute verwundet, der Restgenöthigt zu schwören, nicht weiter gegen Preußen dienen zu wol-len, da man keine Gefangene mitführen konnte.
Am 18. Februar erreichte der General Montbrun Sagan,um Nachrichten über den weiter gezogenen Lieutenant Hirschseldeinzuziehen. Die unschuldigen Einwohner wurden geplündert. —Der General erhielt hierauf den Befehl, sich auf Bunzlau zuwenden, die Punkte auszusuchen, von denen aus kleine aufgestellteDetaschements die Verbindung von Dresden auf Glogau sichernkönnten, und nach Erfüllung dieses Auftrages über Schweidnitznach Neiße zu marschiren und zum General Vaudamme zu sto-ßen. Bald darauf wurde dieser Befehl dahin abgeändert, daßder General angewiesen wurde, die Defileen von Waldenburg zubesetze», um den preußischen Parteigängern die Verbindung mitGlatz zu nehmen.
Weiter wurde der bayersche Major Stock mit 100 Drago-nern von Taris am 18. Februar auf Sagan gesandt, und am21. rückte der Oberst Reubel mit den Dragonern von Leiningenund dem leichten Infanterie-Bataillon Preising in Gewaltmärschenauf Bunzlau, um daselbst 120 Mann Infanterie und 100 Pferdestehen zu lassen, mit dem Rest sich aber ebenfalls aus Sagan zuwenden, um in Gemeinschaft mit dem Major Stock die preußi-schen Parteien auf das Aeußerste zu verfolgen und zu vernichten.Obgleich dieser letztere Befehl noch eine Aenderung erfuhr, gelangcS doch den verschiedenen feindlichen mobilen Kolonnen und demgleichzeitigen Auftreten des sächsischen Kontingents bei Krossen,die Gegend wieder zu beruhigen. Die Streifpartei des Lieute-nants Hirschfeld, etwa 60 Pferde stark, wurde bei Christians-stadt a. B- angegriffen und zum Theil gesprengt. Der LieutenantHirschfeld, der mit dem Pferde gestürzt war, gerieth in feindlicheGefangenschaft, befreite sich aber gleich darauf mit Hülfe seinerKameraden durch seine Geistesgegenwart und entkam glücklich nach