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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
Entstehung
Seite
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bour, die äußerste Barriere und die äußerste Aufziehklappe vordem Ratiborer-Thore vernietet, ein Theil der Brücke jenseits derKlappe gänzlich abgetragen werden sollte, um das Uebergehenüber die Träger der Brücke so schwierig als möglich zu machen.Hierdurch wurde das Patrouilliren vor dem Borgraben auf die-ser Seite zwar unmöglich; aber es hatte auch ohnedies schon seiteinigen Tagen eingestellt werden müssen, da die Anzahl der berit-tenen Kavalleristen bis auf wenige Mannschaften geschmolzen war,und auch diese wenige, sobald sie zum Thore hinausgekommenwären, davon geritten sein würden. Desto fleißiger wurde nun-mehr zwischen dem Vor- und Enveloppengraben, und in der Eu-veloppe patrouillirt.

So vergingen die nächsten Tage mit den eifrigsten Bestre-bungen des Feindes, die verlorenen Kommunikationen mit seinenBatterien wieder zu gewinnen, und die Batterien selbst wieder inden Stand zu setzen, um mit dem Bombardement fortfahren zukönnen, während die Artillerie der Besatzung alle Kräfte ansetzte,um diese Arbeiten zu verhindern und zu zerstören. Die nächtli-chen Arbeiten konnten selten gestört werden, da der Feind sich ineiner Entfernung hielt, welche das Erleuchten der Gegend der Ar-beit durch Leuchtkugeln unzulässig machte. Nur ab und zugeschahen noch Schüsse von Seiten des Belagerers, so besondersam 16. und 17. Februar einzelne Kartätschschüsse aus der Bat-terie Nr. 2., die sich in etwas über dem Wasser erhalten hatte,gegen die Arbeiten der Besatzung, welche zu offen betrieben wur-den, weil man sich ganz sicher glaubte; ebenso neckte der Feindaus dem Laufgraben vor der Kobelwitzer-Redoute die Besatzungnoch fortgesetzt durch Gewehrschüsse, wenngleich ihm die dortigenJäger nichts schuldig blieben. Die Klodnitzcr- und Kobelwitzer-Redoute wurden immer im Voraus mit Lebensmitteln und Mu-nition auf 3 Tage versehen, damit, wenn es der Feind wagensollte, bei diesen Jnsel-Redouten zu landen, sie im Stande wären,sich hinlängliche Zeit selbstständig zu wehren.

In der Nacht zum 11. bis zum 21. Februar waren nachund nach noch 105 Mann, zum Theil unter Gefahr des Ertrin-kens, desertirt. Die Garnison bestand am 21. Februar noch aus: