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Kasematten waren so wenig wie bombenfeste Gebäude, au-ßer 4' Pulvermagazinen, vorhanden.
r Die Armirung von Brieg') war äußerst langsam beiriebenworden, wie dies bereits früher erwähnt wurde, doch war diePallisadirung der Festung und der Mühl-Insel beendet. WegenSchwäche der Besatzung hatte man weder den gedeckten Weg,noch ans dem rechten Oder-Ufer die vorliegende Redvnte, nochden Brückenkopf besetzt, jenes Werk aber nach der Stattscite völ-lig geöffnet, um dem Feinte tie Gelegenheit zn benehmen, in dem-selben seine Batterien zu etablircn. Tie Brücke des Brückenkopfswurde ganz, die Oberbrücke auf ^ abgetragen.
Die Besatzung bestand, nach Abzug von Kranken, ans:
dem 3. Muskelier-Bat. von Malschitzkp . 12 Offiz. 758 M.
- Ranzionirten-Bataillon .... 7 - 22ii -
an Kantonisten.— - 183 -
- eingezvgenen Jägern.— - 52 -
- Artilleristen.3 - 5t) -
als Handlanger angestellten Ranzionirten,
Knechten und Invaliden.— - 158 -
22 Offiz 1151 M.
Das Ranzionirten-Bataillon war aus den von der Expeditionnach Ohlau am 29. Dezember zurückgckehrten Versprengten undeinigen Flüchtlingen des Regiments Kropf aus dem Gefecht beiOltaschin gebildet worden; die 193 Kantonisten waren weder exer-ziert noch montirt, aber mit Gewehren versehen. Tie Gesinnungder Garnison war sonst gut, aber ihre Kräfte bereits vor derBercnnung erschöpft, da man bei dem Herumschwärmc» der feind-lichen Streifparteien, um stets bereit zn sein einer Ucberrnmpe-lung zu begegnen, geglaubt hatte, die Masse der Besatzung ausden Wällen belassen zu müssen.
An Geschütz besaß Bricg nur 48 eiserne Geschütze in mit-
>) In dem bekannten Werke des Generals Mathieu Dumas wirdAlles, was sich bei der Blokade von Sclweidnitz zngelragen, der Ä lvkadevon Erleg zngeschrieben, und der Blokade und Eroberung von Schweidnitzmit keinem Worte gedacht.