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6 (1796) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 4]
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könne. Wir entsetzten uns über die Ent-deckung, uns jammerte sein Zustand, wirwußten uns nicht zu Helsen, er versicherte

uns niit Heftigkeit, daß Sperata ein Rind^ t

von ihm im Busen trage. Unser Beichtva-ter «hat alles, was ihm seine Pflicht eingab, 'aber das Übel ward dadurch nur schlimmer.Die Verhältnisse der Natur und der Reli-gion, der sittlichen Rechte und der bürger-lichen Gesetze wurden von meinem Bruderaufs heftigste durchgefochten. Nichts schienihm heilig als das Verhältnis zu Sperata,nichts schien ihm würdig als der NähmeVater und Gattin. Diese allein, rief eraus, sind der Natur gemäß, alles anderesind Grillen und Nieinungen. Gab es nichtedle Volker, die eine Heiralh mit der Schwe-ster billigten? Nennt eure Götter nicht,rief er aus, ihr braucht die Nahmen nie,als wenn ihr uns belhören, uns von demEe 2

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