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6 (1796) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 4]
Entstehung
Seite
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die ohngefähr zehn Jahr alt war, blieb seineinziger Umgang. Dieser kaufte sich ein ar-

tiges Gut in der Nachbarschaft, sah meinenVater zu bestimmten Tagen und Stunden ' ^ ^der Woche, in denen er auch manchmal seineTochter mitbrachke. Er widersprach meinemVater niemals, der sich zuletzt völlig an ihn , ^gewöhnte, und ihn als den einzigen ertrag-lichen Gesellschafter duldete. Nach dem Todeunseres Vaters merkten wir wohl, daß die-ser Mann von unseren Alten trefflich ausge- >kit

stattet worden war, und seine Zeit nicht um- in!

sonst zugebracht hatte; ec erweiterte seine mi

Güter, seine Tochter konnte eine schöne Mit- Am

gift erwarten. Das Mädchen wuchs heran, ihm

und war von sonderbarer Schönheit, mein ^ km

älterer Bruder scherzte oft mit mir, daß ich ir^

mich um sie bewerben sollte.

Indessen hatte Bruder Augustin im Klo-stec seine Jahre in dem sonderbarsten Zn» ^ r,,