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6 (1796) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 4]
Entstehung
Seite
427
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richtete die Gräfin, wovon die Rede sey,und der Abbe las:

Meinen Daker, sagte der Markcse, mußich, so viel Welt ich auch gesehen habe, im-mer für einen der wunderbarsten Menschenhalten. Sein Charakter war edel und gerad,seine Ideen weit, und man darf sogen groß;er war streng gegen sich selbst, in allen sei-nen Planen fand man eine unbestechlicheFolge, an ollen seinen Handlungen eine un-unterbrochene Schritrinäßigkeit. So gut sichdaher von einer Seite mit ihm umgehen,und ein Geschäft verhandeln ließ, so wenigkonnte er, um eben dieser Eigenschaften wil-len,^ fich in die Welt finden, da er vomStaate, von seinen Nachbarn, von Lindernund Gesinde die Beobachtung aller der Ge-setze forderte, die er fich selbst auferlegk hatte.Seine mäßigsten Forderungen wurden über-trieben durch seine Strenge, und er konnte