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6 (1796) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 4]
Entstehung
Seite
410
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ander auszubilden. Wer alles und jedes in tk»> ^

seiner ganzen Menschheit thun oder genießen fs>^

wich wer alles außer sich zu einer solchen Nj""

Art von Genuß verknüpfen will, der wirdseine Zeit nur mit einem ewig unbefriedigtkcn Streben hinbringen. Wie schwer ist es, nie»

was so natürlich scheint, eine gute Natur, j» »>

ein treffliches Gernählde an und für sich zu Clri

beschauen, den Gesang um des Gesangs wil- ich

len zu vernehmen, den Schauspieler im sch

Schauspieler zu bewundern, sich eines Ge- rck

bäudes um seiner eigenen Harmonie und ^

seiner Dauer willen zu erfreuen. Nun siehtman aber meist nur die Menschen die ent- i,

scheidendsten Werke der Kunst gerade zu be-handeln, als wenn es ein weicher Thonwäre. Nach ihren Neigungen, Meinungen ^

und Grillen soll sich der gebildete Marmor ^ ^

sogleich wieder unimodeln, das sestgemauerke ^

Gebäude sich ausdchncn oder, zujammenzie- ,