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6 (1796) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 4]
Entstehung
Seite
337
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kann nicht loben, daß Schmerz und Nei-gung die Erinnerung an meinen Bruder völ-lig aus euren Herzen zu verbannen scheint.Wilhelm riß sich bey diesen Worten ausden Armen Theresens. Wo wollen Sie hin,riefen bcyde Frauen. Lassen Sie mich dasKind sehen, rief er aus, das ich getödtcthabe. Das Unglück, das wir mit Augensehen, ist geringer, als wenn unsere Einbil-dungskraft das Übel gewaltsam in unser Ge-müth cinsenkt, lagen Sie uns den abgeschie-denen Engel sehen! seine heitere Mine wirdunS sagen, daß ihm wohl ist! Da die Freun-dinnen den bewegten szüngling nicht abhal-tcn konnten, folgten sie ihm, aber der guteArzt, der mit dem EhirurguS ihnen entge-gen kam, hielt sie^ ab sich der Verblichenenzu nähern, und sagte: Halten Sie Sich

von diesem traurigen Gegenstände entfernt,und erlauben Sie mir, daß ich den RestenW. Meisters Lehrj. 4. H