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6 (1796) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 4]
Entstehung
Seite
220
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sie das wenigste sehen, weil Gute« und Bö-ses im Verborgenen geschieht, und eine gleich-gültige Erscheinung meistens nur an den Tagkommt. Bringt man ihnen doch Schauspie-ler und Schauspielerinnen aus erhöhte Bre-tcr, zündet von allen Seiten Licht an, dasganze Werk ist in wenig Stunden abge-schlossen, und doch weiß selten jemand ei-gentlich, was er daraus machen soll.

Nun ging es an ein Fragen nach derFamilie, nach den Jugendfreunden und derVaterstadt. Werner erzählte, mit großerHast, alles was sich verändert hakte, undwas noch bestand und geschah. Die Frauenim Hause, sagte er, sind vergnügt und glück-lich, es fehlt nie an Geld, die eine Hälfteder Zeit bringen sie zu sich zu putzen, unddie andere Hälfte sich geputzt sehen zu las-sen. Hauehälkisch sind sie so viel als billigist, meine Kinder lassen sich zu gescheuten