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6 (1796) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 4]
Entstehung
Seite
214
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Kindes ließen ihn erst fühlen, welch einschwaches Interesse xx g Dingen außersich genommen heikle, wie wenig ec kannteund wußte. Ap diesem Tage, dem vergnüg-testen seines Lebens schien auch seine eigneBildung erst anzusangcn, er fühlte die Nokh-wendigkeit sich zu belehren, indem er zu leh-ren aufgefordert ward. '

Jarno und der Abbe hakten sich nichtwieder sehen lassen; Abends kamen sie, undbrachten einen Fremden mit, Wilhelm gingihm mit Erstaunen entgegen, er traute sei-nen Augen nicht, cs war Werner, der gleich-falls einen Augenblick anstand, ihn anzuer-kenncn. Beyde umarmten sich aufs zärtlichste,und bcgde konnten nicht verbergen, daß sicsich Wechsels-Weise verändert fanden. Wernerbehauptete, sein Freund sey großer, stärker,gerader, in seinen Wesen gebildeter und inseinem Betragen angenehmer geworden,

».