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6 (1796) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 4]
Entstehung
Seite
153
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sin ungenoffcn verschäumen. Wie roth wa-ren ihre Lippen, als sie Euch damals Be-scheid thak! Ach! und nun auf ewig ver-blaßt und erstarrt!

Sibylle! Furie! rief Wilhelm aus, indemer aufsprang und mit der Faust auf denTb'ch schlug, welch ein böser Geist besitzt undtreibt Dich? für wen hältst Du mich, daßDu denkst, die einfachste Geschichte von Ma-cianens Tod und Leiden werde mich nichtempfindlich genug kränken, daß Du nochsolche höllische Kunstgriffe brauchst, um meineMarter zu schärfen. Geht Deine unersätt-liche Völlerey so weit, daß Du beym Tod-kenmahle schwelgen mußt, so trink und rede!Ich habe Dich von je her verabscheut, undnoch kann ich mir Marianen nicht unschul-dig denken, wenn ich Dich, ihre Gesellschaf-terin, nur ansehe.

Gemach, mein Herr! versetzte die Alke: