Druckschrift 
6 (1796) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 4]
Entstehung
Seite
145
Einzelbild herunterladen
 

ist Dein, ich sterbe Dir treu, so sehr derSchein auch gegen mich sprechen mag; mitDir verlohr ich alles, was mich an das Le-ben fesselte. Ich sterbe zufrieden, da manmir verstchcrt, das Kind sey gesund undwerde leben. Höre die alte Barbara, verzeihihr, leb wohl und vergiß mich nicht.-

Welch ein schmerzlicher und noch zu sei-nem Tröste halb räzclhafker Brief! dessenInhalt ihm erst recht fühlbar waid, da ihndie Kinder stockend und stammelnd vocrru-gen und wiederholten.

Da haben Sie es nun! rief die Alke,ohne abzuwarten, bis er sich erholt hatte;danken Sie dem Himmel, daß, nach demVerluste eines so guten Mädchens, Ihnennoch ein so vortreffliches Kind übrig bleibt.Nichts wird Ihrem Schmerze gleichen, wennSie vernehmen, wie das gute Mädchen Ih-nen bis ans Ende treu geblieben, wie un-K