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6 (1796) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 4]
Entstehung
Seite
70
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vielhabcnd werden, denn mein guter Nach-bar wäre nicht abgeneigt nur seine Hand zugeben.

Der Alke mit dem Podagra? rief Wil-helm, ich wüßte nicht, wie Cie in ÄhrenJahren zu so einem verzweifelten Entschlußkommen könnten? Ach bin auch gar nichtversucht! versetzte Therese. Wohlhabend istjeder, der dem, was er besitzt, vorzustchenweiß; viclhabend zu scyn ist eine lästigeSache, wenn man es nicht versteht.

Wilhelm zeigte seine Verwunderung überihre Wirthschafrskenntnisse. EntschiedeneNeigung, frühe Gelegenheit, äußerer Antriebund eine fortgesetzte Beschäftigung in einernützlichen Sache, machen in der Welt nochviel mehr möglich, versetzte Therese, undwenn Eie erst erfahren werden, was michdazu belebt hak, fo werden Sic sich überdas sonderbar scheinende Talent nicht mehrwundern.