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6 (1796) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 4]
Entstehung
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schaffen; aber er entfernt sich auf eine son-derbare Weise jedesmal, wenn wir ihm denGeistlichen näher zu bringen suchen. Daßich aber Ihren Wunsch etwas von ihm zuwissen nicht ganz unbefriedigt lasse, will ichIhnen wenigstens unsere Dermuthungen ent-decken. Er hat seine Jugend in dem geist-lichen Stande zugebracht, daher scheint ecsein langes Gewand und seinen Bart erhal-ten zu wollen. Oie Freuden der Liebe blie-ben ihm die größte Zeit seines Lebens unbe-kannt. Erst spät mag eine Verirrung mit ei-nem sehr nahe verwandten Frauenzimmer,es mag ihr Tod, der einem unglücklichen Ge-schöpfe das Oaseyn gab, sein Gehirn völligzerrüttet haben.

Sein größter Wahn ist, daß er überallUnglück bringe, und daß ihm der Tod durcheinen unschuldigen Knaben bevorstehe; erstfürchtete er stch vor Mignon, eh' er wußteO 2