/
4 -
daß sie sich mit einander verbinden. Dourwechselseitigen Betragen ist gar die Redenicht, ein ewiges Mißtrauen wird durchheimliche Tücke und schändliche Reden unter-halten; wer nicht liederlich lebt, lebt albern.Jeder macht Anspruch auf die unbedingtesteAchtung, jeder ist empfindlich gegen denmindesten Tadel. Das hat er alles schonselbst besser gewußt! und warum hat er dennimmer das Gegentheil gethan? Immer be-dürftig und immer ohne Zutrauen, scheintcS, als wenn sie sich vor nichts so sehr fürch-teten als vor Vernunft und gutem Geschmack,und nichts so sehr zu erhalten suchten, alsdas Majestätsrccht ihrer persönlichen Will-kühr.
Wilhelm holte Athem, um seine Litaneynoch weiter forzusetzen, als ein unmäßigesGelächter Jarno'S ihn unterbrach. Oie ar-men (Schauspieler! rief ec aus, warf sich in