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4 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 2]
Entstehung
Seite
370
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ger und fleißige,', ins Einzelne, und übe undübe mein Freund, mein Vertrauter, wel-che cntseHlicke Arbeit ist es, sich mit Gewaltvon sich selbst zu entfernen! Mein Verstandleidet, mein Gehirn ist so angespannt; uinmich vom Wahnsinne zu retten, überlaß ichmich wieder dem Gefühle, daß ich ihn lie-be. Ja, ich liebe ihn, ich liebe ihn! riefsie unter tausend Thronen, ich liebe ihn, undso will ich sterben.

Ec faßte sie bey der Hand, und bat sieauf das inständigste, sich nicht selbst aufzu-reiben. O, sagte er, wie sonderbar ist es,daß dem Menschen nicht allein so manchesUnmögliche, sondern auch so manches Mög-liche versagt ist. Sie waren nicht bestimmt,ein treues Herz zu finden, das Ihre ganzeGlückfeeligkeit würde gemacht haben. Ich ,war dazu bestimmt, das ganze Heif meinesLebens an eine Unglückliche festzuknüpfen, die