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4 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 2]
Entstehung
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dicnstvollen Männern seines Zeitalters stander in Verhältnissen. So jung ec war, hakteec ein Auge auf die hervorkeimende hoff-nungsvolle Jugend seines Vaterlandes, ausdie stillen Arbeiten in so vielen Fächern be-schäftigter und thätiger Männer. Er ließmich einen Überblick über Deutschland thun,was es sey, und was es seyn könne, und ichschämte mich, eine Nation nach der verwor-renen Menge beurtheilt zu haben, die sichin eine Theatergarderobe drängen mag. Ermachte mir'S zur Pflicht, auch in meinemFache wahr, geistreich und belebend zu scyn.Nun schien ich mir selbst infpirirt, so oft ichauf das Theater trat. Mittelmäßige Stel-len wurden zu Gold in meinem Munde, undhätte mir damals ein Dichter zweckmäßigbeygestanden, ich hätte die wunderbarstenWirkungen hervvrgebracht.

So lebte die junge Wittwe Monate lang