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4 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 2]
Entstehung
Seite
295
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und Wilhelm verstand nun erst, warum dasleichtfertige, in ihren Ausdrücken selten erha-bene Mädchen den Knaben der Sonne ver-glichen. Denn um die vssnen braunen Au-gen und das volle Gesicht kräuselten sich dieschönsten goldncn Locken, an einer blendendweißen Stirne zeigten sich zarte dunkle sanft-gebogenc Augenbraunen, und die lebhafteFarbe der Gesundheit glänzte auf seinenWangen. Setzen Sie sich zu mir, sagte Au-relie. Sie sehen das glückliche Kind mit Äer-wundrung an; gewiß, ich habe cs mit Freu-den auf meine Arme genommen, ich bewalfteeS mit Sorgfalt; nur kan» ich auch rechtan ihn, den Grad meiner Schmerzen erken-nen, weil ich den Werth einer solchen Gabenur selten empfinde.

Erlauben Sie mir, fuhr sie fort, daß ichnun auch von mir und meinem Schickjalerede; denn es ist mir sehr daran gelegen, daß