272
gefallen lassen, Cohn eines Königs zu seyn;aber nun ist er erst gcnvthigt auf den Ab-stand aufmerksamer zu werden, der den Kö-nig vom Untcrthan scheidet. Das Recht zurKrone war nicht erblich, und doch hätte einlängeres Leben seines Vaters die Ansprücheseines einzigen Sohnes mehr befestigt, unddie Hoffnung zur Krone gesichert. Dagegensteht er sich nun durch seinen Oheim, ohnge-achtet scheinbarer Versprechungen, vielleichtauf immer ausgeschlossen, er fühlt stch nunso arm an Gnade, an Gütern, und fremd indem, was er von Jugend auf als sein Ei-gcnkhum betrachten konnte. Hier nimmt seinEemüth die erste traurige Richtung. Er fühlt»daß er nicht mehr, ja nicht so viel ist alsjeder Edelmann, er giebt stch für einen Die-ner eines jeden, er ist nicht höflich, nicht her-ablassend, nein, herabgesunken und bedürftig.
Nach seinem vorigen Zustande blickt erS s