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Drittes Capitel.
Ä?ilhelm hoffte nunmehr, da er die Gesell-schaft in so guter Disposition sah, sich auch^ mit ihr über das dichterische Verdienst derStücke unterhalten zu können. Es ist nichtgenug, sagte er zu ihnen, als sie des andernTages wieder zusammen kamen» daß derSchauspieler ein Stück nur so oben hin an-sehe, dasselbe nach dem ersten Eindruck beur-theile, und ohne Prüfung sein Gefallen oderMißfallen daran zu erkennen gebe. Dieß»st dem Zuschauer wohl erlaubt, der gerührtund unterhalten seyn, aber eigentlich nichturtheilen will. Der Schauspieler dagegensoll von dem Stücke und von den Ursachenseines Lobes und Tadels Rechenschaft gebenkönnen: und wie will er das» wenn er nicht