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4 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 2]
Entstehung
Seite
110
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scherzen pflegte, ein solcher Anlaß sehr er-wünscht, seinen Verwandten auf alle Weisezu plagen. Jedermann hatte seine eigneMukhniaßungcn, wer der Verfasser des Ge-dichtes seyn könnte, und der Graf, der sichnicht gern i,n Scharfsinn von jemand übec-troffen sah, siel auf einen Gedanken, den ersogleich zu beschwören bereit war: das Ge-dicht könne sich nur von seinem Pedantenherschreiben, der ein sehr feiner Bursche sei),und an dem er schon lange so etwas poeti-sches Genie gemerkt habe, klm sich ein rech-tes Vergnügen zu machen, ließ ec deswegenan einem Morgen diesen Schauspieler rufen,der ihm in Gegenwart der Gräfin, der Ba-ronesse und Jarnos das Gedicht nach seinerArt vorlesen mußte, und dafür Lob, Beyfallund ein Geschenk einerndteke, und die Fragedes Grafen, ob er nicht sonst noch einigeGedichte von früheren Zeiten besitze? mit