402
Amerika.
Zwischen den Flüssen Pamaron und Maroni, (N. B.3 *— 8°); I. 1804 von den dritten besetz:.
Rlima und Boden sind fast wie im franz. Guayana.Das Lap Nassau.
Flüsse: Pamaron, Essequebo, mit mehr als Zo Wasser,fallen, mit dem Demeraryst.; der Lerbice, der Louranrin, derSurinamsi.
Produkte: Zucker, Kaffee, Kakao, Baumwolle, Tabak,Flachs, Indigo, Farbeholzer, Gummi, europäische Hausthiere.
Diese Abthcilung begreift die Rolonien: Essequebo, De-merary, Berbice, Surinam; letztere ist die wichtigste, undeine von den erheblichsten und reichsten Kolonien in ganzAmerika.
Die merkwürdigsten Orte sind: Paramaribo, der Haupt-ort, Sitz eines Gouverneurs, hat 1200 H.; Amsterdam, De-inerary, Essequebo, Lorrarica. Evangelische Brüder-Mis-sionen.
Im Innern sind freie Neger -Abtheilnngcn.
Man führt au«: Kaffee, Zucker, Tabak, Indigo, Baum,wolle, Syrup, Kakao, Holz rc. — Unter den Einwohnernfindet man reiche Juden. Die Judenstadt Savane.
§. 12. L. Freye Indianerlander in Süd-Amerika.
Äuch in diesem Theile von Ainerika sind viele StammeUr. Einwohner, (von denen einige bereits genannt sind), sreyund unabhängig, als:
1) In Guayana oder Guiana mehrere Stamme von La-raiben, am Orinokost., die auch zum Theil auf den kleinenAntillen-Inseln wohnen, ungefähr 5000 Mann stark; Gali-ben, in Cayenne bis zum Orinoko; Dltomackien, ungefähr4000 Mann stark; Arowaken, Mapsuren, welche mit denAvaniern und Lhierugiern ungefähr 2000 ausmachen; dieGuaica», weiß, kriegerisch, zum Theil (gleich den Caraiben)eine der größten und robustesten Menschenracen auf unsererErdkugel.
2) In Peru: die Maynaer, (dmaguaer, wenigstens zumTheil, desgleichen die Lamüchirer, am Napofl. im Reiche
Neu-