308 Afrika.
C) Guinea, nebst einem Theile des innern Landrs.
Die Küste von Guinea oder Ghinnev, Ghinrw',wird in dos obere oder eigentliche Guinea, und in desuntere Guinea eingethefit.
I. Das eigentliche Guinea.
Gränzcn: Vom Sierra-Leona-Gebiete bis andas Vorgebirge Lope Gonstrlva, zwischen Nigrikien unddem Meere von Guinea, in einer Krümmung, in Gestalteines halben Mondes.
Seeleute rechnen bisweilen zu Guinea: das ganze Landvom Eencgalflusse bis ans Cap Negro, (das schwarze Vorge-birge), eine Strecke von mehr als 820 teurschen Meilen, woherdie schwarzen Sklaven geholt werden.
Flüsse: Sierra Leona, volra oder Wolca, Benin,oder Rio formoso.
Meere: Der äthiopische Gcean, mit dem Golfo vonGuinea.
Luft und Boden: Das Gebirge Sierra Leona, mitden Vorgebirgen Tagrin, Palmas, Trespumas, Formosa,Gonsalva. An den Küsten ist der Boden meisienthcils ebenund niedrig, aber im Innern bergicht und mit Waldungen,auch mit Schnee bedeckt. Das heiße Klima wird znm Theildurch viele Regen, durch Seeluft, starken Thau, auch durch dieGleichheit der Tage und Nachte erträglicher gemacht; aberFremde finden die Luft ungesund. Von einer außerordentliche»Wirkung ist der Harmaran.
Produkte: Rindvieh, Büffel, Schaafc, Schweine, Zie-gen, Elephanten, Dromedare, Tiger, Löwen, Pantherthicre,Affen, auch Orangutangs, Schakals, Buschkatzen, Stachel-schweine, Meerkatzen, Rehe, Antilopen, kleine Hasen, Papa-goyrn, Schlangen, Skorpionen, Eidexen, große Ameisen,Schildkröten, Fische, auch Heringe; Reis, Getreide, Mais,Hirse, Jams, Maniok, Zucker, Tabak, Pfeffer, Ingwer,Baumwolle, Indigo, Datteln, Mangobäume, Pisangs, Po-meranzen, Talgbanmc, Citronen, Melonen, Palmen, Farbehöl-zer, Gold, (aber von blässerer Farbe als das ungrische re.),Silber, Eisen, Ambra.
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