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Afrika.
das mittelländische M-er. Zwischen 2 3° — 3 j° B. Flä.chenitthalt: ia6o Q. M.; nach einigen mit Einbegriffeder Bergränder 2722 Q. M!.
Llässe: Nil, mit 80 Kanälen, von denen nur 60 jetztbrauchbar sind. Die Nil. Q. im Lande der Agows; nach Ren-ne!, Ursprung 7° 8. 8. Der Nil wird vor seinem Eintritte inAegypten von mehrern Flüssen verstärkt, darunter die vornehm-sten der Maleg oder Labbrelabjadh, (der weiße Fluß, Aftapusder Akten); und der Takase, (6iris und Altnboias der Alten),nebst mchrern Steppen - Flüssen. Vor der Nil - M. ist die Sand-bank Logbas.
Seen: Buckhaira, (Danis), Mariuk, (Vlaraokft), Bru,los, Möris oder Birkar Loruu (Charons-See) und andere.
Boden und Luft: Eben, sandigt, und mit Kanälen undGraben durchschnitten, an sich unfruchtbar, hat aber doch, we-gen der Nil - Ueberschwemmungcn, einträgliche Erndtcn. DieLuft ist meistentheils sehr warm, und wird, wenn der heißeWind Lhamsm (Samum) wehet, tödtlich; übrigens ist diehiesige trockene Luft ebei« nicht ungcfund. Eine auffallende Be-merkur.g ist der so häufige Verlust des Gesichts in einigen Ge-genden. Die Pest ist in Aegypten nicht, wie man bisher glaub-te, einheimisch.
ProSukre: Ans dem Thierreiche findet man Rindvieh,(minder schon, minder schmackhaft), vortreffliche Büffel undEsel, Maulthiere, Pferde, Kamcele, Hyänen, (Plinius Bären);Nil-Schildkröten, Krokodille, Ichneumons, Schlangen, ehe-mals auch Nil-Pferde, welche aber seit I. 1658 aus Aegyptensich verloren haben; aber Hippopotamen, die von jenen verschie-den sind, findet man noch. Sowohl der wohithatige ?bis,(alt-agyptisch eine besondere Art des Storchs, mit ge-
bognem Schnabel, (Tantalus Ibis Lin.), als der gemeine Klap-perstorch, (Ardea Ciconia L ! n. , alt - ägyptisch Neri), iniglci-chen die vielen Hühner, verdienen eine Erwähnung. Reis,(50-bis loofaltigl, Getreide, (25-bis zofältig). indianischerHirse, (Durra), Zwiebeln, Zucker, Baumwolle, Flachs, ara-bisches Gummi, Balsam, Sencsblärter, Datteln. Johannis-brod- Bäume, Sesamum, (davon OcN, unächkcr Safran» diePapierstaude, Hennapflanze, Pomeranzen, Citronen, Feige»,Akacienbäume, Rosenstaudcnplantagen; Seide, Wachs, Honig,Salmiak, Salpeter, Porphyr, Granit, Marmor, Narrum,Eerpentin.
Lan-