Druckschrift 
2 (1805)
Entstehung
Seite
175
Einzelbild herunterladen
 

Ostindien.

r?5

Tapp: oder Tapti, Q; von beiden im Verarschen, M. im kam-bsjischen Meerbusen. Desgleichen die Flüsse: Para, Mode,lapo cna, Valavarley, Loleoscbi, Rariaparnam, sammtlich mitftiM. in den indischen Ocean. b) Zwischen dem Ganges und demL. Romari; der Rarrak oder Luttak, entsteht aus der Berei-nigung der Flüsse Mahanada und Lail, lVl. in den bengalischenBusen; der Godawort, mit dem Bain-Ganga; der Rriscbnaoder Rissna» mit dem Bimab: dek Raweri, davon ein ArmLolarru oder Solar», (gewöhnlich, aber unrichtig Loleroongenannt), sämmtlich mit LilVt. in das indische Meer.

Meere: Der indische <i>cean. Der bengalische, der kam«basische und der smdische, (Kstsch) - N!eerb»fen. DieMedrenge: Paiks- Slr>>ßc, in di. W. der Insel Erlan.

Beschaffenheit des Bodens. Größkcntheils ist der Bodenan mannichfaltigen Produkten sebr fruchtbar, jedoch am Endeder heißen und trocknen Iahrszeit, in einigen warmern Landstri-chen, in 8. dür<e, sündigte wüsieney; aber im Gegentheile, mitdem Anfänge der fruchtwirkenden Regenzeit, mit Gras und Krau-tern bedeckt. Einige Landschaften sind waldigt; andre, und be-sonders die Abschnitte an den Mündungen des Ganges, und desSind, auch des pavdar, sumpfigt und morastig. Gegen N.sind Zweige von dem Schnee - Gebirge Mustag oder Mus - vagh,(Eisgebirge), und Beine, (Nebelgebirge), desgleichen das Ge-birge Ronrarffc, an der Granze von Persien, die Gebirge Solei«man, (Hindu-Gebirge, peropan-isns). Den N. O. Theil vonBengalen trennen von Ascham die Earrau-Gebirge. Auf dekHalbinsel dehnt fich aus, von N. nach S., die Bergkette Ghace,(engl. 6sntz). Die Osiküsten dieser Halbinsel sind ebener als dieWestküsten. Einige Gegenden haben Sal»-Steppen.

Vorgebirge: l) In 8. der ghatischen Gebirge <L Loma«ri, (Kanyamüri), gewöhnlich C. Romocin genannt, (ch. 8o";ö. 7 *, 56H; 2) in W., von S. nach N. und bl. W. die. Dilli,Rama, Sr. Iohann, Diu, Dscbigak; z) in O., von 8. nachb!. und dl. O. L. Manapa, Lahmer, Dw/, Latsche Lap,L. Palmiras.

Luft: Fast durchgehends gesund, übrigens von sehr ver«schiedner Temperatur. In den nördlichen Gegenden hat mankalte und gemäßigte Luft. Zn 8. von Hindostan ist die Luft sehrheiß; sic wird indessen durch halbjährige Monsoons, auch durchRegenfalle von Dauer mehrerer Monathe, gemindert. Auf derHalbinsel machen die ghan'schen G-birge die merkwürdige, Ver-änderung in der Luft, daß die östliche Rüste, oder die Rüste

Roro-