Kaukasien. 139
j «der das Fürstentkum Tarku, an dm Fl. Ofen und Manasta,
! zwischen dem Kuru - Koisu und dem Bache Urusai - Bulak,(d. i. russische Quelle), dem kaspischen See> der chaidakschenChanschaft, verschiednen lesghischen und kumäkischen Gebieten,—' 15 t. M. lang, 8 — y M. breit, unter Regierung eines moh-hammedanischcn Erb - Fürsten, mit dem Titel, (aber jetzt nichtwehr wie vormalschiit der wirklichen Würde), eines Schämet,«t«der Schein edel, l auch Gcbemgal, Schal)-baal, d. i. (Uber,büupis der sammtlichen lesghischen und daghcstanischen Für«stcn), wenigstens nicht in ehemaliger Ausdehnung; leistete, seitAnfänge des i'gten Jahrhunderts, bisweilen Huldigung anRußland, blieb sic aber neuerlich oftmalen schuldig.
Hauptst. ist: Tarka oder Targhu, (Tcrrekal), volkreiche8k., und Residenz des Schamchal, (I. 1798 Mohhammedcham Bache gl. N. des Osenfl., mit 1202 (1282) H., gegen 12220E., darunter armenische und georgische Kaufleute. Nebst ver-schiednen städtischen Gewerben, sind Handlung, Seidenbau,Landbau, Haupt-Nahrungszweige. Ein Salzsee. Das D.Llbori.Rcnr, 300 H. Boinak, ansehnliches v., am Bachegl. N. des Ofen, gewöhnliche Resident eines Nachfolgers,(Mehti), des Echamchals, 202 H.» I. 1780. — Ferner: 24noghajische vv., (Auli). — Mehrere zinsbare Raukasus.Stämme, auch russisch - tscherkessische Vasallen, als: die In-guschen rc. S. überdies im Folgenden, chaidaksche Chanschaft.
2) Thaidakstbe Lhanschaft, oder chaldakfches Reich, anbeiden Seiten des Buampfl., zwischen den Flüßchen Urufti- Bu-lak und Tcrebagh, oder Darbach, den schamchalschen und ver-schicdnen lcfghischen Gebieten, — 9 M. lang, eben so breit, mitsehr fruchtbaren, wohl bevölkerten Landstrichen, unter einemmohhammedanischen Erbfürstcn, mit dem Titel: -Hemse, (d. i.Name eines ehemaligen, ersten Fürsten dieses Gebietes), jetztgewöhnlich: Utzme oder Utzüm, auch Lhaidakscber Chan, oderSulkban genannt, Ustur Lban, nach Absterben des vorigen Re-genten, Emir Hemse, im I. 1788-
I. Haupttheile: 5 Distrikte, mit 52020 E. «) Rutse, inv. vom Jntschefl. bis an den Terebaghfl., 12 vv., von Tatarnbewohnt, nebst nomadisirenven Turkmanen.
b) Barschlii, 1 .1792, in mehren, DD., 1222 Familien,}um Theil in-massiven H. von Ziegelsteinen, (Seltenheit in Kau-kasicn). Ahhmed-Rent, I)., Residenz des Hemse, (nach an-dern ist das 0. Barschst Residenz). Riasa-Lent ein für teut-i stlie, u. a. Freunde der Erdkunde merkwürdiges D., mit derI Grabstätte des unglücklichen Forschers und Reisenden, I.