I. £fcf?er??fi*tfdb - krbardi'sihe Lande, in N. W. durch Huk-vlgungs-Leistung, zum Theil auch durch Annahme russischerPensionen und durch Geißel-Stellung, mit drin russ. Reiche zu-weilen in Vasallen-Verpflichtung. — <$auprtbeilc: i) dieRavarda oder Kabardab, (unrichtig Tscberkassten, oder Tschcr-kesiien genannt), Provinz am Nord-Fuße des Kaukasus, durchdie Flüsse Malk und Terek von russ. Gebieten getrennt, g. >v.sind kubanische Tatarn, g. O. und e,. verschiedne den Tscherkes-sen zinsbare Kaukasus-Stamme. Vermittelst des Argudanfl.des Terekfl., und unterhalb dessen M. durch den Tecck selbstwird die Labardal, actheilt: ->) in die Groß-Rabardab, d. i,vom Malkfl. an ostwärts, zwischen dem Gebirge und dem Bak-sanfi. des Kubanfl., b) die Klein-Labardah, (Aghlo-Kaback),an den baksanischen Bergen, am Terek bis fast zum Kumbaleyfi.Die kleine Kabardav ist Sitz der alten Tsiherresscn. Nach Rei-neggs, ist das eigentliche Land der Tfcherkcssen, (Tscherkcß-Topragi), von Anape bis Abghas, an beiden Seiten der Fl.Sa;ak, <l)anni«, Naketi des schwarzen Meers, von der StadtPoghrip, (vormals Mekorip), bis zur Stadt Gelintscbik« Li-men», (d. i. kleiner Brauthafcn, vorhin Bisonki oder Litfcbiun«Da genannt). Der westl. Theil der Tscherkessier nimmt einettTheil der Kuban ein.
Die Ts-berkesseu nennen sich Adeli, (Adige). Don den Os-seten erhalten sie den Namen, Kafach. ssscberkessen und Ra-barden sind nicht Tatarn, (s. oben Th. II. S. 63), sind Gprach»Verwandte der Awchastu; sunnische Mobhammedancr; gebil-deter, als viele ihrer Nachbarn. Von den Russen werden dieLscherkessen, nebst einigen benachbarten Kaukasus-Völkern,Gorski, und von hiesigen Tatarn Tanlinzen genannt. BeideBenennungen sind keine Nazional- Bestimmungen; denn Gocvkiheißt im russischen- so wie Taulinri im tatarischen, Gcbirgs-Dewohner.
Obige Tbeile bestehen aus mehreren kleinern, zum Theildurch eidgenossenscbaftlicbe Verbindung alliirten, oft auch feind-selig einander befehdenden, Herrschaften, unter sehr verfchieden-' artiger Regierung von Ecb-Lürsken, (Beps. Kinasen), welcheim I. 1798 zur Minderung ihrer Nazional-Zwiste, Nazional-Sencbte, für gcfammte Höhere und Niedere ihres Volks, unterrussischer Vermittelung anstellten. Nebst Fürsten» haben dieTscherkesscn zahlreichen Adel, (Usoen); alle übrige vom Volkesind Unterrbanen und Sklaven (Kull). Von der kabardini-schen Linie sind die tscherkessischen Fürsten zwar ausgeschlossen,jedoch als Fürsten des Landes anerkannt. Die tscherkessischen- Fürstenrheile (nach Reineggs), sind in 2 Haupt-Linien, -Hädvg-
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