cken raufs. Alles was wichtig ift, zieht unfre Auf-merkfamkeit auf fich, feffelt unfre Gedanken undwird mit Vergnügen angefchauet. Die Gefchichtenvon Königreichen intereffiren mehr, als häuslicheErzählungen: die Begebenheiten grofser Reichemehr als die von kleinen Städten und Ortfchaften:und die Gefchichten der Kriege und Revolutionenmehr, als die von Friede'und Ordnung. Wir fym-pathifiren mit den Perfonen, welche leiden, in allenden mannichfaltigen Empfindungen*, die zu ihrenSchickfalen gehören. Die Seele ift mit der Man-nichfaltigkeit der Objekte und mit den ftarken Lei-denfchaften, die fich entwickeln, befchäftiget. Unddiefe Befclniftigung oder Erfchiitterung der Seele iftgemeiniglich angenehm und unterhaltend. Diefel-bige Theorie erklärt auch die Achtung und Bewun-derung, die wir Menfchen von aufserordentlichenTalenten und Fähigkeiten beweifen. Mit ihrenHandlungen ftelit das Wohl oder W T eh von Taufen-den in Verknüpfung. Alles was fie unternehmen,ift wichtig, und fodert unfre Aufmerkfamkeit-Nichts, was fie betrifft, darf iiberfehen oder ver-achtet werden. Und fobald eine Perfon diefe Em-pfindungen erwecken kann, fo erlangt fie fogleichunfre Achtung; wenn fie auch gleich andere Zügein ihrem Charakter haffenswürdig und unangenehmmachen.
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